„Ich möchte ich sein.
Und mich gut dabei fühlen.”
Coaching für ein Leben ohne inneren Widerstand
Das Dilemma
Mindestens eine Ahnung der Beweggründe für das eigene Verhalten, ist vorhanden.
Ebenfalls die Überzeugung, was wann und warum
gut oder schlecht ist. Und trotzdem ist es wieder passiert:
Off track.
Das Landen in Mustern, die kurzfristig helfen, aber auf längere Sicht genau das Gegenteil von dem bewirken, was eigentlich erreicht werden soll.
Und das Irritierende ist dabei gar nicht mal unbedingt,
dass es passiert. Sondern es zu tun …
und es eigentlich besser zu wissen.
Entwertung vs. Erkenntnis
Es gibt einen feinen, aber entscheidenden Punkt bei der Bewertung des eigenen Verhaltens:
„Mit mir ist etwas nicht richtig.“
Scham.
Enge.
Ohnmacht.
Weil der Angriff auf das „Sein" lähmt. Und tief in uns drin ist auch etwas, das davon überzeugt ist, dass dieser Satz nicht der vollen Wahrheit entspricht.
„Wenn ich das jetzt tue, passt es nicht komplett zu mir.“
Erkenntnis.
Bewegung.
Eigeninitiative.
Weil Verhalten verhandelbar ist und wir es anpassen können,
damit es (wieder) unserem Ursprungsziel entspricht.
Wenn die Gleichung stimmt, doch die Rechnung
trotzdem nicht aufgeht
Weitermachen, denn so klappt es ja auch.
Durchhalten, denn das macht ja auch stolz.
Positiv bleiben, denn es ist ja nicht alles schlecht.
Ja statt nein.
Nein statt Ja.
Immer wieder:
Das Verschieben der eigenen Grenzen für etwas Wichtigeres.
Und manchmal ist dann alles zu viel.
Wenn die Spannung zu hoch wird,
braucht es einen Ausgleich.
Und der sieht nicht immer so aus,
wie wir ihn uns wünschen:
Binge-Eating, -Scrolling, -Watching?
Leere, Druck, beides gleichzeitig?
Ein diffuses Gemisch aus Wut, Frustration, Traurigkeit, Machtlosigkeit?
Das ist kein Defizit.
Das ist Logik.
Das Verhalten an sich ist nicht das Problem.
Es ist sowohl die Dosis als auch die Rolle, die das Verhalten mittlerweile eingenommen hat. Und seine Macht.
Es ist der aktuell wirksamste Weg,
um etwas anderes auszugleichen.
Das ist keine Schwäche.
Das ist eine Art Not-Aus-Schalter.
Weil da etwas anderes ist, das nicht egal ist.
Etwas, für das sich Weitermachen lohnt.
Konsequent. Verlässlich. Immer wieder.
Das ist eine Qualität.
Und sie funktioniert.
Nur nicht ohne Nebenwirkungen.
Mit Wackelkontakten.
Und die nerven.
Die sollen weg.
Der blinde Fleck
Zu wissen, was wir wollen, reicht nur so lange,
bis etwas anderes dazwischenkommt.
Zu wissen, warum wir etwas wollen, funktioniert nur so lange,
bis im Moment selbst etwas anderes mehr Gewicht bekommt.
Zu wissen, was wir anders machen müssten, funktioniert nur so lange, bis es unter den konkreten Umständen nicht umsetzbar ist.
Warum?
Weil Automatismen übernehmen,
wenn es ernst wird.
Im Stress.
Im Unwohlsein.
Im Konflikt.
In der Unsicherheit.
Im Umgang mit uns selbst.
Kurz: Im Alltag.
In Situationen, die eben nicht theoretisch sind, sondern passieren.
Und genau da funktioniert der schöne Plan dann nicht mehr zuverlässig.
Nicht immer komplett nicht.
Aber unberechenbar häufig und stark genug,
dass wir uns spätestens danach mit sich selbst nicht mehr wohlfühlen.
Der Kern
Was fehlt, ist selten der Wille.
Was fehlt, sind echte Handlungsalternativen.
Nicht als Regelwerk, um sich noch besser zusammenreißen zu können, sondern dass es sich weiter gut anfühlt,
während wir uns selbst treu bleiben.
Für genau dann, wenn es vom
„So fühlt es sich noch komplett nach mir selbst an“
ins „So nicht mehr“ zu kippen droht.
Dafür muss nicht zwangsläufig das ganze Leben
infrage gestellt werden.
Sondern braucht es Lösungen, die im konkreten Fall
für uns ganz individuell funktionieren.
Und zwar besser als die bisherigen.
Wie Momentum wirkt
Momentum ist kein Coaching, das Menschen von ihrem Weg abbringen soll.
Momentum ist kein Ansatz, der Menschen zugunsten gesellschaftlicher Passung ent-individualisieren will.
Momentum diagnostiziert und pathologisiert nicht.
Es arbeitet mit dem, was da ist und unterstützt dabei, Handlungsalternativen auszubauen.
Damit es sich nicht mehr so anfühlt, als wäre man „mal wieder irgendwo falsch abgebogen (worden)".
Momentum-Mindset
noch …
haltlos
unterfordert
sprunghaft
antriebslos
weder …
fremdgesteuert
überlastet
festgefahren
hektisch
sondern …
selbstbestimmt und sicher
souverän und leistungsfähig
beständig und wandlungsfähig
präsent und fokussiert
auch nicht …
Schönreden
Ausbrennen
Übertreiben
Kontrollverlust
Verteidigung
weniger …
Aushalten
Aufgeben
Bagatellisieren
Perfektion
Angriff
lieber mit …
Bewusstsein und Motivation
Innehalten und Nachjustieren
Wahrnehmen und Einordnen
Ausgleich und Wahlmöglichkeit
Selbstbehauptung und Klarheit
Momentum mit Methode
In meinem Coaching arbeiten wir daran,
Zusammenhänge klar zu verstehen,
um als Folge daraus bessere Entscheidungen zu entwickeln.
Nicht über mehr Erwartungen.
Sondern über Erweiterungen.
Nicht über mehr Fassade.
Sondern über mehr Freiheit.
Meine Basis
Ich arbeite vor dem Hintergrund der humanistischen Psychologie personenzentriert, systemsensibel und auf kognitiv-behavioraler Ebene mit der Grundannahme eines konstruktivistischen Wirklichkeitsverständnisses.
Heißt:
Die Haltung, mit der ich meinen Klient:innen begegne, fußt auf dem Grundsatz, dass sie nicht „falsch“ sind, sondern sich innerhalb ihrer individuellen, oftmals unbewussten, Wahrnehmung folgerichtig verhalten.
Diese Realität entsteht aus Erfahrungen, Prägungen, Bewertungen und dem, was in einem bestimmten Kontext sinnvoll war oder ist.
Das bedeutet:
Ich arbeite nicht mit der Frage,
was von Außen betrachtet richtig oder besser wäre.
Sondern damit, wie die individuelle Wirklichkeit konstruiert ist und wie das gezeigte Verhalten darin wirkt.
Erst diese höchst individuelle Grundlage schafft den Möglichkeitsraum für Aktualisierungsmaßnahmen, bei denen Verhaltensweisen und Überzeugungen dauerhaft harmonieren.
Wie sieht das
im Coaching aus?
Wir schauen nicht isoliert auf das Problem.
Sondern auf die Zusammenhänge, in denen es entsteht.
Welche Funktion erfüllt es?
Welche inneren Bewertungen laufen parallel mit?
Und warum genau so und genau dann und nicht anders?
Genau dort setzt passgenaue
Veränderung an:
Nicht durch neue Strategien, die zwar vorgenommen, geplant und sich selbst geschworen werden, aber im entscheidenden Moment an der Umsetzung scheitern.
Sondern durch ein Verständnis dafür, was hinter dem Verhalten steht.
Sodass gezielt anders gehandelt werden kann
und dies auch tatsächlich getan wird.
Wie wir arbeiten
Reflexion & Gespräch
systemische Einordnung
unbewusste Prozesse
Regulation & Integration
Warum mit mir?
Die Begleitung von Verhaltensanpassungen erfordert mehr als theoretisches Wissen.
Sie verlangt ein tiefes Verständnis für die Wechselwirkung von Körper und Geist sowie die Fähigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse in pragmatische Lösungen zu übersetzen.
Ein fundierter Hintergrund aus verschiedenen Disziplinen bildet hierbei das Fundament für die individuelle Unterstützung meiner Klient:innen.
Wissenschaftliche Fundierung und
methodische Vielfalt
Ein Master in Kommunikations- und Betriebspsychologie bildet meine wissenschaftliche Basis, um komplexe Dynamiken systematisch erfassen und analysieren zu können. Die Ergänzung durch eine zertifizierte Personal Coaching-Ausbildung zur psychologischen Beratungsperson sichert in meinem Coaching die zielgerichtete Anwendung des theoretischen Rahmens. Auch dann, wenn die Arbeit in die tieferen Schichten der Identität und emotionalen Prägung führt. Das Resultat ist ein Coaching, das Theorie und Praxis nahtlos verbindet.
Die körperlich-geistige Achse:
Fokus trifft auf Regulation
Erfahrungswerte als ehemalige Polizistin und im Leistungssport prägen das Verständnis für Hochleistungssituationen und die Notwendigkeit von Fokus und emotionaler Steuerung.
Durch weiterführende Qualifikationen in den Bereichen Personaltraining, Yoga, Entspannungstraining und Hypnose verknüpfe ich dieses Wissen mit Know-how über körperlich-geistige Wechselwirkungen.
Dieses Zusammenspiel nutze ich, um Zusammenhänge zu erkennen und Interventionen herzuleiten, die nicht nur kognitiv ansetzen, sondern im gesamten System wirksam sind.
Mein persönliches Add-on:
Vom Wissen zum Wirken
Ausbildungen und Abschlüsse entfalten ihre Kraft erst in der Anwendung.
Und in der ehrlichen Selbstreflexion.
Mein Weg durch unterschiedliche Berufsfelder und Lebensphasen ermöglicht mir, im Coaching nicht nur auf Wissen zurückzugreifen, sondern auf Erfahrung. Ich arbeite mit einem Repertoire an lehrbuchbasierten Tools, das sich darüber hinaus in der praktischen Anwendung bewährt haben.
Ob es um das Auflösen einschränkender Verhaltensmuster, das Erreichen eines Zielzustandes, den Umgang mit herausfordernden Dynamiken im sozialen Umfeld oder die Anpassung an (neue) Lebensumstände ohne/nach Selbstverlust geht: Ich arbeite ausschließlich mit Werkzeugen, die ich nicht nur gelernt, sondern in ihrer Wirkung verstanden, angewendet und weiterentwickelt habe.
Der Mehrwert in der Zusammenarbeit
Unsere gemeinsame Arbeit greift auf ein methodisches Repertoire zurück, das über standardisierte Ansätze hinausgeht und vor allem eines ist: umsetzbar.
Präzision: Klare, differenzierte Analyse auch komplexer Zusammenhänge, ohne pauschalisierende Vereinfachung.
Wirksamkeit: Einsatz zielgenauer Interventionen, die nicht nur theoretisch überzeugen, sondern im Alltag unterstützen.
Handlungsspielraum: Kein Kampf gegen „Verhalten X“, sondern eine gezielte Erweiterung der Fähigkeit, innere Dynamiken zu regulieren und unter realen Bedingungen passende Entscheidungen zu treffen.
Damit Leben durch Klarheit und Fokus spürbar leichter wird.
Für wen das passt
Für Menschen, die …
zwar wissen, was sie nicht mehr wollen, aber nicht wissen, wie es anders gehen soll
nicht nur eine Person suchen, die Ratschläge und ein offenes Ohr mitbringt, sondern die Vertraulichkeit zusichert und sie mit all ihrer Fachkompetenz unterstützt
nicht weniger tun wollen, sondern wollen, dass es sich besser anfühlt
Es geht darum, dass das, was in uns angelegt ist, für uns arbeitet und nicht gegen uns.
Der nächste Schritt ist ein gemeinsamer Blick darauf,
wie wir es zusammen umsetzen können.
Angebot
1:1 Coaching
Online
Mit dem Ziel, Zusammenhänge greifbar zu machen und in den Alltag zu übertragen, komplett ortsunabhängig.
Vor Ort
Walk & Talk
Wir sammeln Schritte und Erkenntnisse gleichzeitig. Die Bewegung unterstützt Zugang, Regulation und Perspektivwechsel.
Gezielt gewählte Orte im Alltag
Nicht beliebig, sondern den Prozess unterstützend
(z. B. konkrete Orte, Alltagskontexte).
Alle Settings haben das Ziel, dass der Coachingtermin in den individuellen Tagesablauf passt und nicht umgekehrt.
Anfrage senden per:

